| Luxemburg 2. - 4.7.2010 |
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Freitag, 2.7. Es dürfte unser heißestes Sommertreffen seit 2003 gewesen sein. So bei ca. 35° im Schatten trudelten bis zu 25 Transalps nebst Besatzungen auf dem Zeltplatz von Echternacherbrück - auf der deutschen Seite direkt am Grenzfluss zu Luxemburg - ein. Die Hitze machte vielen nicht nur beim Fahren, sondern auch beim Zeltaufbau zu schaffen. Nur gut, dass unser Lager gerade mal 10 m vom Grenzfluss „Sauer“ entfernt war. Das nahmen viele zum Anlass sich nach oder zwischen dem Aufbau in dem klaren Wasser abzukühlen. Gut, dass die Grenze so nicht mehr wahrnehmbar ist. Europa sei Dank…
Samstag, 3.7. Ein weiterer heißer Tag kündigte sich an. Nur gut, dass unsere Zelte morgens im Schatten lagen. Das Frühstück nahmen wir in einem Café neben dem Zeltplatz ein. Um 9 setzte sich unser Pulk dann in Bewegung. Sehr schnell wurde uns klar, dass es hier wunderschöne Transalp-Sträßchen gibt - aber im Gegensatz zu Deutschland auffallend wenig befahren. Es kam den ganzen Tag über kaum vor, dass wir ein Auto überholen mussten. Wir konnten viel durch schattige Wälder fah-ren und natürlich kurven ohne Ende. Den ersten Fotostop machten wir in Vianden an einer Aussichtsplattform mit Blick auf die wirklich märchenhaft wirkende Burg.
Durch die südlichen Ardennen gings dann geradewegs zum Dreiländereck Deutsch-land-Belgien-Luxemburg, wo wir an einer Gedenkstätte für das geeinte Europa un-ser Gruppenfoto machten. Natürlich kam die Gedenkstätte nicht zu kurz dabei. Nur das Gruppenfoto strengte aufgrund der Hitze auf dieser schattenlosen Stelle dann doch etwas an… Die Mittagspause legten wir in Clervaux ein, bevor wir uns zur Lu-xemburger Antwort auf den Hoover-Damm in Nevada machten. Der hier ist zwar nicht so gigantisch - aber für euro-päische Verhältnisse doch ganz imposant.
Erstmals zogen nun dicke Wolken auf, und lokale Hitzegewitter kündigten sich an. Es wurde angenehm kühl, doch die Blitze um uns herum ließen heftige Re-genfälle erwarten. So sehr wir die Abküh-lung auch begrüßten, waren wir auf ein derartiges Unwetter dann doch nicht so scharf. Aber wie durch ein Wunder kamen wir um den Regen herum. Kurz vor Echternach war unser letzter Aufenthalt in einer Schlucht mit beeindruckenden Fels-formationen.
Kaum auf dem Zeltplatz angelangt, stürz-te sich der größte Teil der Teilnehmer - nicht in den Fluss, sondern - in die Knei-pe, um das Fußball-WM-Spiel Deutsch-land gegen Argentinien anzuschauen. Nach „unserem“ grandiosen Sieg kam die ganze Meute in einer super Stimmung zurück. Der Tag war nun nicht mehr zu toppen. Den Abend verbrachten wir in zwei Kneipen: Die „Ruhigeren“ in Echternach, die Fußballfans in einer nahen Pizzeria auf deutscher Seite. Gegen später sam-melten sich dann alle in der Pizzeria. Die Stimmung war kaum zu überbieten. Es wurde dann wieder recht spät…
Sonntag, 4.7.
Organisation: Bodo Lubensky Video: Ingo Tiegs
Hier kommt ihr direkt in die Bildergalerie
Und hier gibts ein hübsches Video dazu:
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Nachdem die letzten Zelte aufge-baut und auch die Tagesgäste und Pensionsschläfer eingetru-delt waren, gingen wir alle zu Fuß über die nahe Brücke nach Luxemburg ins Städtchen Ech-ternach rüber. Der idyllische Ort ist durchaus einen Spaziergang wert. In der „Fressmeile“ fanden wir dann ein nettes Restaurant, das 30 Leute aufnehmen konnte, und verbrachten dort den Abend bei gutem, aber teurem Essen. Anscheinend hauen die Luxem-burger an Steuern beim Essen drauf, was sie beim Benzin ein-sparen… Aufgrund der lauwar-men Sommernacht wurde es recht spät, bis sich die Letzten zur Ruhe begaben.


